3D-Druck

Vor ein paar Tagen kam GPS-THSCH auf mich zu und fragte mich, ob ich ihm einen Deckel für seine PETlinge drucken könnte und schickte mir diese Deckel-Vorlage.

Ich nutzte diese Vorlage dann um mithilfe von Tinkercad, einem Online CAD-Designer, einen eigenen PETling Halter für Rohrpfosten „zu bauen“. Und das kam dabei raus…

Das Design

60mm Durchmesser, das Gewinde für den PETling und 4 Versteifungen – das Design des Halters ist recht simpel.

Die 60mm Durchmesser bieten den Vorteil, dass der Halter nichtmal zwingend in den Pfostendeckel geklebt werden muss, sondern auch einfach auf das Rohr gelegt werden kann. Ein reinfallen ist bei Standard-Rohrpfosten nicht möglich. Vorsorglich sollte man vor dem drauflegen aber nochmal nachprüfen 😉

Der Günstige Selfmade-Halter

Da in diesen Halter die Standard PETlinge reinpassen, benötigt dieser Halter wesentlich weniger Filament! Um genau zu sein sind es im Vergleich zur vorher vorgestellen Pfostendose nur 5142,9mm statt 16.635,0mm!

Auch Ich habe euch hier mal die Kosten für die Herstellung dieser Pfostendose ausgerechnet – ungeachtet der Anschaffungskosten:

Die 0,69€ kann man hier fast schon als Geschenkt ansehen!

Das Ergebnis

Der PETling passt perfekt, der Halter kann nicht in das Rohr fallen – was will man mehr?! 🙂

 

Den fertigen Halter findet ihr hier zum Download. Lasst die Drucker laufen!

 

 

Als Technik-Freak ist ein 3D-Drucker eines der dinge, die man einfach haben will. Nicht weil man zwingend einen braucht, es geht einfach nur darum einen zu haben und lauter – teilweise sehr sinnlosen – Kram zu drucken 😀

Doch auch für unser Hobby gibt es zahlreiche Sachen die man mit einem 3D-Drucker realisieren kann. Wir möchten euch hier bei Gelegenheit immer mal wieder was vorstellen.

Die Pfostendose

Vielleicht sind einige von euch in diversen Shops schon über die Pfostendose 2.0 gestolpert. Für knapp 13€ in diversen Cache-Shops zu haben, ist diese Möglichkeit natürlich ideal für all die, die keinen 3D-Drucker zur Verfügung haben.

Verständlicherweise wollen die Macher der Pfostendose die Vorlage nicht herausgeben. Da ich aber gerne selbst den Drucker anschmeißen wollte suchte ich eben weiter – und wurde bei Thingiverse fündig.

Selfmade-Dose mit abstrichen20160220_014902

Zuerstmal habe ich hier nur den Deckel gedruckt in der Hoffnung, einen normalen PETling reinschrauben zu können – doch leider ohne erfolg. Also musste doch noch der dazugehörige Container gedruckt werden.

Mit unserem 3D-Drucker kommen wir mit den Standard-Einstellungen auf einen Filamentbedarf von 7943,6mm für den Deckel und 8691,4mm für den Behälter.

Somit haben wir hier einen mehr als doppelt so hohen Verbrauch an Filament als wenn direkt ein PETling passen würde. Aber man kann sich die Vorlage ja mit FreeCad anpassen 😉

Die Kosten

Natürlich sind die Anschaffungskosten für einen 3D-Drucker zunächst einmal sehr hoch. Ich persönlich finde aber, dass sich das relativ schnell amortisiert, da man sehr Kostengünstig die verschiedensten Sachen „herstellen“ kann, für die man sonst recht viel Geld bezahlt. Oder erst gar nicht kauft…

Ich habe euch hier mal die Kosten für die Herstellung dieser Pfostendose ausgerechnet – ungeachtet der Anschaffungskosten:

Druckkosten

Für 2,23€ kann man da echt nichts sagen!

Der Vergleich

Natürlich musste ja gleich mal getestet werden, wie sich die Dose auf einem Pfosten macht.

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Welche ist denn die gedruckte Pfostendose? Verratet uns euere Tipps in den Kommentaren 🙂