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Als wir Anfang der Woche im Kaufland einkaufen waren, sprang mir sofort eine Actioncam ins Auge. Bei dem Auferufenen Preis von nur 29,99€ dachte ich mir zwar, dass die nichts taugen wird, nahm Sie aber trotzdem mal zum Testen mit. Natürlich kann man keine GoPro Qualität erwarten, doch ich wurde überrascht…

 

Lieferinhalt

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Beim Lieferinhalt steht die kleine Kamera dem Vorbild in nichts nach. So ist neben der Kamera an sich auch ein wasserdichtes Gehäuse (leider nur bis 3m), Helm-/Fahrrad-/Autohalterungen sowie USB- und KFZ-Ladekabel im Lieferumfang enthalten.

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Da die Kamera jedoch keinen internen Speicher besitzt, benötigt man zusätzlich noch eine MicroSD-Karte, welche maximal 32GB groß sein darf.

 

Handhabung

Die Einstellungen der Kamera lassen sich über den Rückseitigen 2″ Touchscreen erledigen. Glücklicherweise muss man nicht allzuviel einstellen, da dieser nicht sehr komfortabel zu bedienen ist.
Alles wichtige wie An-/Ausschalter, Aufnahme Start/Stopp und Moduswechsel (Bild, Video, Fahrzeugmodus) wird über die vorhandenen Hardware-Buttons gesteuert.
Auf eine Fernbedienung, mit der man die Aufnahme z.B. aus dem Auto heraus starten kann muss man bei dieser Kamera auch verzichten.

Doch genug zum Negativen 😉

Die Kamera sowie das Zubehör machen einen Ordentlichen Eindruck. Die Halter sind sogar stabil genug, dass Sie problemlos meine DSLR tragen.

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Beim Saugnapf ist vorsicht geboten, dass man diesen richtig gut befestigt. Sonst macht er wie im Videotest zu sehen schnell mal einen Abflug.

Tests

Die Qualität der Fotos ist in etwa vergleichbar mit etwas betagteren Smartphones. Über den Toeuchscreen kann man zwischen den Auflösungen 5M (2592×1944), 3M (2048×1536) und 1M (1280×960) wählen. Hier sieht ihr mal einen Vergleich der drei Auflösungen, sowie ein vergleich mit dem Smartphone.

1MP

3MP

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5MP

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Galaxy S4

Die Qualität der HD-Videos (720×1280 @ 30FPS) ist hier meines Erachtens doch deutlich besser, wobei die Tonaufnahmen dabei recht bescheiden ausfallen. Hier mal zwei kleine Videos die euch die Qualität zeigen:

Richtig lange Videos werdet ihr mit der Kamera jedoch nicht aufnehmen können, da der Akku bereits nach ~38Minuten aufgebraucht ist. Mit einer Powerbank lässt sich hier jedoch abhilfe schaffen.

Fazit

Alles in allem hat die Jaytech DV123 meine Erwartungen übertroffen. Als ich Sie für knapp 30€ im Laden hängen sah dachte ich erst, dass man die Videos komplett vergessen kann, wurde aber von einem besseren belehrt. Natürlich kann man Sie nicht mit einer GoPro vergleichen, aber für den Preis eine klare Empfehlung für alle, die mal mit solch einer Kamera rumexperimentieren wollen 🙂

Heute zeigen wir euch mal, wie ihr einen einfachen Abseilcache machen könnt und welche Ausrüstung ihr dafür benötigt.

!!WICHTIG!!

Wir gehen wir in dem Tutorial jedoch nicht im Detail auf die Sicherungstechnik ein sondern schneiden diese nur an und verweisen euch zur genaueren Erklärung zu Wikipedia. Empfehlenswert ist es auch, einen Grundkurs in der nächsten Kletterhalle zu besuchen oder mit jemanden loszuziehen, der das ganze schonmal gemacht hat. Dazu könnt ihr euch auch gerne an uns wenden 😉

!!WICHTIG!!

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Die Ausrüstung

 

Aber jetzt mal ans eingemachte. Ihr benötigt folgendes:

  • Seil in entsprechender länge (~ Abseilhöhe * 2 + 5)
  • 2 Klettergurte
  • 2 Karabiner
  • Bandschlinge(n)

 

Als Beispiel wie ihr mit dieser Ausrüstung einen Abseiler machen könnt zeigen wir euch an dem Beispiel Bootcamp: The Adventure.

Dort angekommen, kann die sichernde Person schön bequem unten stehen bleiben, während der andere das ganze Gerödel mit nach oben schleppen darf um dort alles vorzubereiten.
Oben angekommen sucht ihr euch einen schönen dicken, stabilen Baum um den ihr eine entsprechend lange Bandschlinge legt und diese mit einem (oder zwei) Karabiner als Umlenkpunkt  einrichtet.

Doppelt hält besser 😉

 

Durch diese Umlenkung könnt ihr nun schonmal euer Seil durchfädeln und euerem Sicherungspartner das Seil nach unten „ablassen“. Natürlich nicht komplett, ihr müsst euch ja noch einbinden. 😉

 

Als „Abzuseilender“ braucht man hier logischerweise einen festen Knoten, der sich unter Belasung nicht öffnet. Wir nutzen hier immer den doppelten Achterknoten, da dieser recht einfach zu knüpfen und kontrollierbar ist. Alternativ könnt ihr auch den Eineinhalbfachen Bulin verwenden, welcher eine höhere Knotenfestigkeit hat jedoch schwerer mit den Augen zu kontrollieren ist.
Wir haben euch mal eine kleine Animation erstellt, wie das Einbinden prinzipiell so aussieht.

Doppelter AchterSeid ihr richtig eingebunden kann euer Sicherungspartner sich ebenfalls ins Seil einbinden. Da er euch ja langsam aber kontrolliert ablassen muss, darf es hier logischerweise kein Fester Knoten sein. Ihr könnt hier entweder auf Sicherungsgeräte wie ein Grigri setzen oder nutzt wie wir die Halbmastwurfsicherung (HMS). Diese Sicherung ist eigentlich zur dynamischen Sturzsicherung gedacht, kann aber auch wunderbar zum kontrollierten Abseilen verwendet werden. Das ganze sieht dann wiederrum so aus:

HMSZu beachten ist hier, dass das umschlagen des Knotens flüssig ablaufen sollte und ihr immer eine Hand am Seil haben müsst!
Und redet miteinander. Der sichernde Partner sieht euch zwar, kann aber schlecht einschätzen, ob er euch zu schnell ablässt oder zu langsam oder wann ihr letzendlich am Cache angekommen seid. Kommunikation ist auch hier das A und O 🙂

Und et voilà: Schon könnt ihr euch Gegenseitig Abseilen und einen T5-er Loggen 😉

Abseilen

„Komm, wie versuchen mal eine Woche lang jeden Tag einen Cache zu machen“
Mit diesen Worten nervte uns Sarah vor genau einem Jahr. Der Rest von uns hatte eigentlich gar keine Lust darauf jeden Tag losziehen zu müssen, aber eine Woche ist ja schnell rum…

Und heute? Heute haben wir es tatsächlich geschafft 365 Tage am Stück zu Cachen! Ein ganzes Jahr lang haben wir jeden Tag mindestens einen Cache eingesammelt. Insgesamt haben wir in dieser Zeit 1063 Caches errätselt, erklettert und natürlich auch geloggt.

Als Highlight konnten wir heute zur vollendung der 365 Tage sogar noch zwei FTF’s abräumen 😀

FTF an Tag 365

FTF an Tag 365