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Als Saarpfälzer liegt unser Jagdgebiet in gleich zwei Bundesländern. Und natürlich sucht man immer nach neuen Herausforderungen.  Im November hatten die 100-Tagechallenge abgeschlossen, die 200-Tage Challenge schon in Sicht und die 365 Tage waren schon beschlossene Sache. Also was jetzt? Eine ganz andere Dimension als die Zeit, bietet ein räumlich abgegrenztes Gebiet, das mit Caches als erobert markiert werden muss.  Wir stießen auf die Saarland Challenge

 

Kurz zum Reglement der Saarlandchallenge: In jeder der 52 Gemeinden des Saarlandes in den sechs Landkreisen (Merzig-Wadern, Saarlouis, Regionalverband Saarbrücken, Saar-Pfalz-Kreis, Neunkirchen und Sankt Wendel) muss mindestens ein Cache als geloggt markiert sein. Es gelten alle Cachetypen und es sollten nur Caches geloggt werden die eindeutig einer Gemeinde zuzuordnen sind. Und hier gab es für uns schon einige Probleme. Da wir als Pfälzer gerade für die Westgrenzen des Saarlands immer eine weitere Strecke zurückzulegen hatten, galt: So viele Caches wie möglich pro Saarland-Tour. Jedoch erwiesen sich manche Gemeinden als sehr „Cache-arm“, wie zum Beispiel Ensdorf. Wenig Caches die eindeutig in Ensdorf liegen und noch weniger Traditionals die einfach so geloggt werden können. Hier hätte sich empfohlen zuerst einen Mytstery zuhause zu lösen oder etwas mehr Zeit für einen Multi einzuplanen.

Wir starteten also am 17.11.2013 zu unserer ersten Tour durch das Land an der Saar, um Caches einzusammeln. Wir machten Station Illingen, Eppelborn, Weiskirchen, Wadern Mettlach und Perl. (Die genauen Cachenamen sind der angehängten Liste zu entnehmen). Insgesamt schafften wir einen Besuch in rund 40 der 52 Gemeinden mit nur 3 Touren durch das schöne Saarland. Hier müssen wir gestehen, dass gerade die an Rheinland-Pfalz grenzenden Gemeinden und auch große Teile des Regionalverbands Saarbrücken schon vor dem eigentlichen Beginn der Challenge mit mehr als nur einem Cache besetzt waren. Nach der ersten Tour hatten wir die Erfahrung gemacht, dass es besser ist, mit weit entfernten Gemeinden zu beginnen und das Feld dann von hinten, heimwärts aufzurollen. Sonst verschwendet man viel Zeit mit Caches in Heimatnähe und muss bei der nächsten Tour lange Strecken in schon abgehakten Gemeinden zurücklegen. Wichtig ist hier, dass man im Schnitt 30 bis 45 min pro Gemeinde und Cache mit Anfahrt, Spaziergang ins Zielgebiet, Suche, Loggen und Rückweg zum Auto einrechnen muss. Die letzten 11 Chaches lagen mit Ausnahmen von Beckingen alle samt im Kreis Saarlouis. Das eigentliche Ziel war bis spätestens Ende 2013 die Challenge abzuschließen. Die fehlenden Caches lagen in Rehlingen, Beckingen, Dillingen, Lebach, Nalbach, Saarwellingen, Schmelz, Ensdorf, Püttlingen, Wadgassen und Wallerfangen. Wir begannen mit Wadgassen und Wallerfangen und wollten drei bis vier Caches einsammeln. Doch wir hatten einen derart guten Lauf, dass wir kurzerhand die Route änderten und alle übrigen Chaches auf dieser Tour einsammelten. Den letzten Cache auf unserer Liste wählten wir in Lebach. Wir wählten hier unser letztes Ziel, da hier auch der Final-Cache „Saarland-Challenge“ (GC2Q12N) lag. Wir sind dann gegen 1:20 Uhr  an der Finallocation im Wald zwischen Habach und Eiweiler angekommen. In tiefer Nacht und bei Nieselregen ging es los vom Parkpunkt zum Cache. Doch ein dichtes Waldstück versperrte uns den Weg. Also wurde das Auto umgeparkt und vom neuen Parkpunkt aus war zwischen dem Zielgebiet und uns nur noch eine matschige Wiese. In einem kleinen Waldstück angekommen ging das Suchen los. Am Fuße eines umgestürzten Baumes in der Nähe eines Baches soll der lange ersehnte Schatz liegen. Da wir uns in einem Tal in einem dichten Mischwald befanden war der GPS-Empfang denkbar bescheiden. Also: rüber über den Bach und Suchen. Nein! Doch wieder zurück auf die andere Seite über einen von vielen umgestürzten Bäumen. Und dann endlich, die Dose war unser. Wir konnten uns nass und durchgefroren auf den Weg ins wohlverdiente und warme Bett machen.

Insgesamt war diese Challenge sehr angenehm und hat das Cacherherz sehr hochschlagen lassen. Sie ist abwechslungsreich, nicht nur weil man sich die zu loggenden Caches aussucht, sondern weil auch die Landschaft ständig wechselt. Man muss genauso Caches im stark industriell geprägten Völklingen suchen, wie auch am beschaulich ruhigen Bostalsee. Man ist im tobenden Saarbrücken unterwegs und genießten den ruhigen Ausblick über das schlafende Perl bei Nacht an der Mosel.

 

Zum Abschluss noch ein wenig Statistik. Gezählt wurden nur die Caches, die wir als Logbedingung dem Owner übermittelt haben:

Wir haben circa 75%  der saarländischen Gemeinden (konkret 38 Stück) erst durch die Saarland-Challenge besucht (also nach dem 17.11.2013 geloggt). Dabei hatten die Caches im Schnitt eine D/T-Wertung von 1,79/1,76. Diese Werte entsprechen unseren Durchschnittswerten auf alle geloggten Caches bezogen (1,82/1,78). Die Streuung um diese Mittelwerte ist relativ groß, wie man der 9×9-Matrix entnehmen kann. Die Streuung um die Mittelwerte ist auf die Challenge bezogen kleiner als über alle geloggten Caches betrachtet.

Unbenannt

Die höchste Wertung der Caches ist 3/3 bzw. 5/2,5. Die 38 Caches wurden auf insgesamt 3 Touren gefunden, das bedeutet im Schnitt 12 Caches pro Tour. Der Zeitraum der Challenge in Tagen betrug 21 Tage also wurden im Schnitt 1,8 Challenge-relevante Caches pro Tag gefunden. Dieser Durchschnittswert liegt etwas höher als der Wert über die im Jahr 2013 geloggten Caches (1,59/Tag).

 

Nochmals einen herzlichen Dank an die Owner der Caches und wir können diese Challenge nur jedem empfehlen, der im Saarland oder in der Nähe wohnt, oder der einfach dieses kleine aber feine Bundesland näher kennenlernen möchte. Uns hat diese Challenge so gut gefallen, dass wir gleich nach Challenges für das schönste Bundesland, unsere Heimat Rheinland-Pfalz rausgesucht haben!

 

Hier noch „unsere“ „Saarlandchaches“ Saarlandchallenge

Saarland-Challenge

Heute haben Sarah & ich mal Ausschau nach einer schönen Cache-Runde gehalten. Als Sarah dann auf die „Datenverarbeitung“-Runde von JaniNorm gestoßen ist, war ich erst skeptisch.
Nur einfache Tradis mit nem Bonus? Ob das was wird… dachte ich mir erst, aber allein beim durchlesen der Beschreibung zu Nr. 1 fiel der Entschluss diese Serie zu machen. Denn wenn ich da Digital loggen darf, bin ich definitiv dabei!

Also den Eee geschnappt, ins Cachermobil und ab nach Zweibrücken.

Die Cachenamen und die Beschreibung sagen eigentlich schon recht deutlich, was einem dort erwartet aber trotzdem waren wir bei jeder Station erstaunt, mit wie viel Liebe fürs Detail hier gearbeitet wurde. Selbst Sarah, die eigentlich nichts mit dem Thema am Hut hat, war echt angetan von diesen Caches.

Wenn ihr also mal ca. 4 Stunden Zeit habt, macht diese Serie! Ihr werdet es auf alle Fälle nicht bereuen!

Danach dürft ihr euch auch diesen Banner in euer Profil einbinden 😉

 

Hier noch die Links zu den einzelnen Caches:

Sarah & Ich sind ja riesige Dexter-Fans. Was lag da also näher, als bei unserer 4-Bundesländertour am 13.Oktober in Hessen diesen Cache zu machen?

Das Eingangsrätsel war natürlich schnell gelöst und ist auch für nicht so eingefleischte Fans der Serie machbar.

Vor Ort angekommen haben wir die kleine Dose mit dem benötigten Utensilien für Stage2 schnell gefunden. Als wir den Inhalt begutachtet haben, hatten wir schon eine kleine Vorahnung was uns bei Stage 2 erwarten würde. Und es hat sich bewahrheitet.

Hinter diesem cache steckt eine super Idee die klasse umgesetzt wurde! Selbst Ben, der nicht wirklich Dexter Fan ist hat dieser Cache super gefallen.

Wenn ihr also mal in der nähe von Heppenheim seid: unbedingt diesen Cache angehen!

Und falls er euch genauso gut gefällt wie uns, dann könnt ihr euch schon auf Januar ’14 freuen, dann kommt nämlich DEXTER2 🙂